Gestern hat Greenpeace den 6. Bericht zur Umweltverträglichkeit von High-Tech Produkten veröffentlicht.
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Prada
Anfängerglück
Wed, 22 Dec 93 04:08:00 +0001
Heute bin ich zufällig auf meine ersten Bits im Internet gestossen.
Der Spruch über die Telefonrechnung kommt nicht von ungefähr, soweit ich mich erinnere waren damals Rechnungen um CHF 400 nicht mal so selten.
Mein Modem schaffte damals glaub 2’400 Bits/Sekunde. Man konnte die Daten am Bildschirm mitlesen wenn sie reinkamen.
Mein Freund Stef sagt …
… ich weisS nimmehr – ich rede so viel da erstickt die scheisse im sinn.
k18 expansion set
Atelier K18
Wir sind 21 Personen die auf 370 qm arbeiten, jeder für sich oder gemeinsam, je nach Projekt oder Vorliebe.
Wir machen Grafik, visuelle Gestaltung. Installationen, Video, Webprojekte, Farbgestaltung, Licht, Kommunikation, Webprogrammierung, Musik, Schauspiel, Performance, Netzwerktechnik, Promotion, Radioprojekte manchmal auch ein wenig Politik und vieles mehr.
Wir bieten:
Div. Atelierplätze à CHF 250.- (inkl. Nebenkosten) nach Vereinbarung, davon einer in Untermiete ab Mitte Dezember 2005 für ca. ein Jahr.
• 3 Mbit Internet-Anbindung (CHF 10.- pro Person)
• Optionale persönliche ISDN-Nummer (ca. CHF 8.- pro Person).
• Gut ausgebaute EDV Infrastruktur (Server, Universal-Verkabelung für LAN und ISDN, Wireless-LAN usw.)
• Beamer, Grossleinwand, Kopierer, Fax, Netzwerk-Drucker und Server
• Div. Werkzeuge und Maschinen und eine Bleisatz-Hochdruckmaschine
• Div. Anlagen in den Bereichen, Licht, Video, Musik/Ton usw.
• Separates Sitzungszimmer
• Küche mit GS und Kaffeemaschine usw., Essbereich, Recreational Facilities
• Zentrale Lage (Kreis 4, Zypressenstrasse)
Wir suchen:
Kunst- und Kulturschaffende aus allen Bereichen und Grenzbereichen, die lieber in einem Grossraumatelier als im stillen Kämmerlein arbeiten. Vielleicht sogar die Möglichkeit gemeinsamer Projekte schätzen, aber ohne zwanghaft davon besessen zu sein.
Interessiert?
Schick ein mail an [email protected] für ein Kaffeekränzchen bei uns. Der erste Kafi ist gratis!
Verein Atelier Kochstrasse
Kochstrasse 18
CH-8004 Zürich
Gute Zeiten, Schlechte Zeiten
Geschrieben wurde es irgendwann zwischen dem 8. und 9. Dezember 2003.
Histeriker der Fäkalitat Greenwich, versuchen zurzeit den genauen Zeitpunkt festzustellen. Dass kann aber einige Zeit dauern, weil eine Gruppe um Prof. Dr. chron. Tissot, sich auf die These beruft, dass ja die Zeit ständig im Fluss ist und es somit einen genauen Zeitpunkt gar nicht geben kann.
Gegen den Zeitstrom schwimmen aber auch die älteren Semester mit Ihrer Aussage: “Die Zeit ist auch nicht mehr das was sie mal war”.
Japanische Studenten hingegen, welche ja früher aufstehen müssen als wir, und uns demzufolge in der Zeit voraus sind, verfolgen den früheren Ansatz, dass die Zeit nicht fliesst, sondern im Flug vorüber geht. Sie lassen dabei die Frage offen ob sie nun fliegt oder geht, und auch wann genau sie wiederkommt, wenn sie dann mal vorüber gegangen oder geflogen ist.
Seit neuestem mischen sich auch Agrarexperten mit der Behauptung ein: “Die Zeit ist reif!” Sie verlangen eine schnelle Ernte, bevor dass sie vergeht.
Auf Anfrage, erklärten auch Vertreter der Kirche, ihre Würdenträger würden bis in alle Ewigkeit das Zeitliche segnen. In einer Zeit wie dieser, wo jeder Versuch einer chronologischen Orientierung, früher oder später, am Zeitmangel scheitert, erfreuen sich auch fundamentalistische Gruppierungen mit zukunftsweisenden Just-In-Time Ideologien wachsenden Zuspruch. Vorallem bei der jüngeren Generation welche unter Einfluss von TV-Serien wie “Gute Zeiten, Schlechte Zeiten” ein völlig neues Zeitgefühl entwickelt hat.
Ohne eine zeitlich gut abgestimmte Strategie, verblasst die Hoffnung diese tickende Zeitbombe noch rechtzeitig zu entschärfen. Die zukünftig einsetztende Diskussion über schweren Zeiten, wie sie im Verlauf der Zeit immer wieder vorgekommen sind, und deren Gewichtung würde dabei ein unzeitgemässes Ende drohen.
Einzige Hoffung dem zeiltichen Chaos, ein für allemal ein Ende zu setzen, versprechen, mit zeitlicher Verzögerung herausgegebe Zeitfenster, welche eine momentane Sicht auf das Zeitgeschehen in erlauben. Da diese eben genau dieses Zeitchaos ungeschehen machen kann, ist sie im Volksmund unter dem Namen Zeit-Ung bekannt.
Zürich, in diesem Augenblick